7 gute Gründe, weshalb Sie eine Scheidung ohne Rosenkrieg anstreben sollten

Die Vorteile des außergerichtlichen Trennungs- und Scheidungsmanagements lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • kein Zeitdruck,
  • keine jahrelangen Prozesse durch alle Instanzen,
  • kein Kostenrisiko durch ungewissen Prozeßausgang,
  • eine deutliche Kostenersparnis durch den Wegfall von Gerichtsverfahren mit allen damit verbundenen Risiken,
  • Minimierung von Risiken, wenn nicht sogar Ausschluß,
  • keinen "Rosenkrieg" und vor allem
  • zeitnahe Wiedererlangung der trennungsbedingt ohnehin eingeschränkten Lebensqualität und -freude.
Langjährige anwaltliche Erfahrung hat bestätigt, daß Parteien, die es schaffen, einen "Rosenkrieg" mit Hilfe kompetenter Anwälte zu vermeiden und bereits in einem sehr frühen Stadium der Trennung eine umfassende Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung schließen, sehr viel schneller wieder zu mehr Lebensqualität und -freude zurückfinden.

Demgegenüber läßt sich bei Parteien, die über viele Jahre nervenzehrende streitige gerichtliche Auseinandersetzungen durch mehrere Instanzen führen, am Ende oft nicht einmal mehr feststellen, ob und daß wenigstens die obsiegende Partei als wirklicher Gewinner aus dem Verfahren hervorgeht, geschweige denn, daß das mehr Erreichte es wirklich wert war, dafür jahrelange streitige Auseinandersetzungen durch zwei Instanzen zu führen.

Gerade die langjährige spezialisierte anwaltliche Tätigkeit in der Berufungsinstanz hat bestätigt, daß das, was nach mehrjähriger gerichtlicher Auseinandersetzung am Ende in der Berufungsinstanz erstritten werden konnte, in vielen Fällen den hohen Preis der langen Beeinträchtigung der Lebensqualität und -freude nicht rechtfertigen konnte und das Ergebnis der gerichtlichen Entscheidung nicht so viel mehr oder weniger war als das, was sich bei beiderseitiger Vernunft auch schon viel eher und ohne umfassenden "Flurschaden" hätte erreichen lassen.

Dies gilt um so mehr, als der Ausgang gerichtlicher Auseinandersetzung kaum jemals wirklich verläßlich prognostiziert werden kann, weil gerade das Familienrecht den Gerichten in vielen entscheidenden Rechtsfragen große Ermessens- und Beurteilungsspielräume einräumt.

Auch ist gerade den Parteien, die vor den Scherben ihres früheren Eheglücks stehen, in den wenigsten Fällen damit gedient, hochinteressante Rechtsfragen auf dem Gebiet des Familienrechts - und derer gibt es viele! - in ausufernden Gerichtsverfahren entscheiden zu lassen, die am Ende in ihrem konkreten eigenen Fall nicht viel mehr oder weniger an Erfolg bringen, als man bei vernünftiger pragmatischer und realitätsnaher anwaltlicher Lösungssuche und beiderseits gutem Willen auch bereits außergerichtlich hätte erzielen können.

Es gibt bedauerlicherweise Konstellationen, in denen es nicht möglich ist, eine außergerichtliche Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung zu erreichen - sei es, daß einer der beteiligten Parteien die Einsichtsfähigkeit und/oder auch der Wille hierzu fehlt oder aber auf der anderen Seite Verfahrensbevollmächtigte agieren, denen es am Verständnis für die unübersehbaren und unbestreitbaren Vorteile einer möglichst schnellen außergerichtliche Streitlösung mangelt. In diesen Fällen sind Gerichtsverfahren unter Umständen nicht vermeidbar. Selbstverständlich übernehme ich in solchen Fällen auch die Prozeßvertretung meiner Mandanten sowohl in erster als auch in zweiter Instanz bei dem zuständigen Oberlandesgericht.